Inge Meyer-Dietrich

Kinder- und Jugendbuchautorin

Geheimsache Daddy 

Roman
Mit Bildern von Leonard Erlbruch

Vincent hat seinen Vater noch nie gesehen. Er kennt nicht mal seinen Namen. Da taucht beim Fußballplatz ein Fremder auf, der Vincent verblüffend ähnlich sieht. - Heimlich beginnt er den Mann zu beschatten und gerät mitten hinein in einen verzwickten Detektivfall. Wie gut, dass seine Freundin Malin immer einen kühlen Kopf behält. Sie weiß, wie man Gangster austrickst.

Geheimsache Daddy
© 2012 Ravensburger Buchverlag
ISBN 978-3-473-36837-2
Ladenpreis € 9,99

Thematik

Eine spannende Detektivgeschichte, Freundschaft, Zivilcourage

Leseprobe

„Ich habe wirklich die gleichen Augen wie er?“, fragte
ich beim Abendessen.
„Ja.“ Mama hielt mir die Salatschüssel hin.
„Und die gleichen blonden Haare?“, bohrte ich noch
weiter.
„Jaha.“ Und nach einer Weile sagte sie: „Aber das
weißt du doch, Vincent. Ich habe es dir schon vor Jah-
ren erzählt.“ Sie ging zum Fenster, um es zu schließen.
Schwarze Wolken hingen tief am Himmel. Der Wind pfiff
ums Haus.
„Es gibt heute sicher noch einmal ein Gewitter“, sagte
sie leise. Ich hörte ihrer Stimme an, dass sie nicht über
meinen Vater sprechen wollte.
So war es schon immer gewesen. Wir hatten nicht mal
ein Foto von ihm. Was würde Mama sagen, wenn sie
wüsste, dass ich ihm heute vielleicht begegnet war?
Nein, ich wollte es ihr nicht verraten. Schließ-
lich hatte ich mich schon oft genug getäuscht.

Besprechungen

Es ist einfach eine gute Geschichte - spannend, liebenswert und überraschend.
marion67 - Freihandbibliothek St.Gallen, 2012

Eine Geschichte über Freundschaft, über die Sehnsucht nach einer kompletten Familie und dazu noch ein spannender Krimi.
Annette Jantzen - in medienprofile des Borromäusvereins, 2012

Ein flott zu lesender Jungenroman, der die Suche nach dem biologischen Vater auf unterhaltsame Weise transportiert. Mich hat das Buch sehr berührt, weil die beiden Kinder Kontakt zu zwei Bewohnern eines Seniorenheimes aufnehmen und mitbekommen, wie dankbar alte Menschen für Besuche von Kindern und Enkelkindern sind.
Christian Meyn-Schwarze - in amazon.de, 09.07.2012

Inge Meyer-Dietrich hat ein Buch darüber geschrieben, wie es ist, seinen Vater zu suchen. Und das in Form eines Krimis – "Geheimsache Daddy" eben. Sie schildert dabei die ganze Palette der Gefühle: das Einsam-Sein, die Sehnsucht, die Hoffnung – und die Angst, dass alles umsonst sein könnte. Aber ob es das wirklich ist, das wird sich nach vielen spannenden Situationen erst noch heraus stellen. Außerdem ist es ein Buch über Freundschaft zwischen Mädchen und Jungs und Jung und Alt. Eine frische Geschichte, in der man sich wiederfinden kann, geeignet für Leser ab neun Jahren.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Maria Remter - in Buch-Tipps des Bayerischen Rundfunks, 08.05.2012

Inge Meyer-Dietrich legt mit „Geheimsache Daddy“ (Ravensburger) eine schlüssige Krimigeschichte vor, die Leonard Erlbruch keck illustriert hat.
Verena Hoenig, im buchjournal, 10.04.2012

Vorstellung der besten Neuerscheinungen für Kinder und Jugendliche aus dem Frühjahr 2012 - Kinder ab 9 Jahre
Roswitha Budeus-Budde und Hilde Elisabeth Menzel, in Börsenverein - Münchner Bücherschau junior

... Eine gut illustrierte spannende Geschichte – von der Sehnsucht nach einer richtigen Familie, aber auch von hilfreichen Freunden, Gangstern, bunten Hunden und Senioren mit Lakritzschnecken.
Lesewelt Ortenau, NN, ohne Datum

In Zeiten, in denen herkömmliche Familienstrukturen auseinander brechen, in denen Patchwork-Lebensgemeinschaften oder alleinerziehende Mütter und Väter keine Seltenheit mehr sind, erzählt sie sensibel über einen kleinen Jungen, der seinen Vater schmerzlich vermisst.
Meyer-Dietrich verpackt das ernste Thema klug in einen spannend-kurzweiligen Text mit heiterer Note. Ein Mutmach-Buch: Es ermuntert dazu, Erwachsenen auch unbequeme Fragen zu stellen. Es macht Hoffnung, dass es Licht am Ende des Tunnels gibt.
Elisabeth Höving in der WAZ, 23.02.2012

Am Sonntag hat Inge Meyer-Dietrich aus ihrem neuesten Jugendbuch gelesen: "Geheimsache Daddy". Selbst die anwesenden Erwachsenen waren völlig gefangen ...
Zuzu in Gelsenkirchener Geschichten, 08.02.2012


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